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Tourismuskonzept Aussichtturm

 

Tourismuskonzept der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land: Initialprojekt Aussichtsturm

Aussichtstürme üben schon seit jeher eine Anziehungskraft auf die Menschen aus. An besonders exponierten Orten bieten sie meist eine grandiose Rundumaussicht. In den letzten Jahren sind im Bundesgebiet eine Reihe von architektonisch interessanten Türmen aus Holz oder Stahl entstanden, die sich vorzüglich in die Landschaft einfügen und den Wanderern einen Ziel- oder Orientierungspunkt vermitteln. Angrenzend an das südliche Gebiet der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land verläuft die deutsch-französische Grenze. Ein Höhenrücken in der Nähe von Großsteinhausen bietet einen idealen Standort für einen westpfälzischen Aussichtsturm, mit Fernblicken bis in die französischen "vosges du nord", das "pays de Bitche", den Naturpark Pfälzer Wald, die Biosphärenregion Bliesgau und die Sickinger Höhe. Das Initialprojekt nimmt Bezug auf die örtlichen Muschelkalkböden, die aus der Sedimentation eines flachen Meeres im Trias vor ca. 240 Mio. Jahren entstanden sind. Metaphorisch betritt man den Aussichtsturm unter der Wasseroberfläche in der Vergangenheit, wird kontinuierlich zum Licht nach oben geleitet, wo man schließlich die virtuelle Wasseroberfläche durchbricht und auf der Aussichtplattform in der Gegenwart zum Stehen kommt. Der Turm soll in einer zeitgemäßen modernen Formensprache gestaltet werden. Er orientiert sich farblich an dem örtlich ebenfalls vorkommenden Buntsandstein, welcher im Kontrast zur ockerfarbenen Landschaft steht. Durch eine geschickte Illumination wird er zu einer begehbaren Lichtskulptur, die über große Distanzen als identitätsstiftende Landmarke wahrgenommen wird.

In der Regel werden solche Projekte sehr stark vom Land bzw. der EU unterstützt. Voraussetzung für die Antragstellung ist allerdings ein schlüssiges Planungskonzept, wie es in diesem Fall gegeben ist.