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G ä r t e n -m i t -R e g i o n a l b e z u g

 

Gärten mit regionalem Bezug

Bei diesem Garten sollten die landschaftlichen und regionaltypischen Besonderheiten eines pfälzischen Lankreises, bestehend aus 9 Verbandsgemeinden, thematisch verarbeitet werden. Prägend für das Gebiet sind Wälder, Moorniederungen, ackerbaulich genutzte Höhenplateaus sowie die idyllischen Dörfer und Städte mit jahrhunderte langer Tradition. Um der Vielfältigkeit der Aufgabenstellung gerecht zu werden wurden die einzelnen Inhalte stark reduziert und auf eine abstrakte Ebene transformiert. Der streng gehaltene geometrische Entwurf sieht für jede Verwaltungseinheit innerhalb des Kreises einen weißen Holzkubus unterschiedlicher Form und Größe vor. Orthogonale und diagonale Wegeverbindungen mit kleinen Holzstegen, die über einen Wassergraben führen erschließen den Themengarten. Flächige Pflanzungen aus Buchen, Efeu und Seggen gliedern die Parzelle und sorgen für Raum- und Wegekanten oder ermöglichen offene Blicke. Eine höhenmäßige Staffelung durch niedrige Pflanzen im Vordergrund und höhere Pflanzen weiter hinten sorgt für eine optische und dreidimensionale Tiefenwirkung. Vertikale Akzente in Form von Solitärkiefern brechen die formale Strenge des Arrangements. Ihre Dunklen Nadeln bilden harte Kontraste zu den weißen Kuben. In den Nischen und Aufweitungen befinden sich Sitzbänke, die insbesondere an heißen Sommertagen zum Verweilen im Schatten einladen. Hauptsächlich natürliche und kostengünstige Materialien, wie Holz und wassergebundene Wegematerialien kamen hierbei zum Einsatz. Der modern interpretierte Garten ist aufgrund seiner Einfachheit und Klarheit sehr pflegeleicht.