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L a n d h a u s g ä r t e n

 

Der Landhausgarten

Ein Garten im Landhausstil stellt für viele Menschen den Idealtypus einer heilen Welt dar, in der man entspannen und die Seele baumeln lassen kann. Das kleine Häuschen inmitten der ländlicher Idylle mit alten Obstbäumen, einer schönen Blumenwiese und einem Gartenhäuschen ist Balsam für die Seele. Schon Goethe weckte diese Sehnsüchte mit seinem Gartenhäuschen in Weimar vor mehr als 200 Jahren. Der Landhausgarten besteht aus formal angelegten Wegen und Beeten mit niedrigen Buchshecken als Einfassung oder aus geschwungenen organischen Linien ohne Einfassungen. Er kann symmetrisch als auch asymmetrisch sein. Die Möglichkeiten für sein Erscheinungsbild sind vielseitig. Einfluß auf die Gestaltung kann z.B. die Topographie oder die Vorlieben und Wünsche der Gartenbesitzer sein. Auf einem kleinen Grundstück bietet sich häufig eine symmetrische Gestaltungs-variante an, während bei größeren Grundstücken geschwungene, der Natur nachempfundene Wegeverläufe und Beete zum Einsatz kommen. Üppig bepflanzte Staudenbeete mit nostalgischen Rosen sorgen für die eine angenehme Atmosphäre. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Torbögen mit Kletterpflanzen und geschnittenen Hecken können den Garten in verschiedene Räume unterteilen, vergleichbar mit einem Haus. So gibt es beispielsweise den Nutzgarten (Küche) oder den Ruhegarten (Wohnzimmer). Auch Flure sollten nicht vergessen werden. Vorteilhaft ist auch immer die Einbeziehung einer landschaftlichen oder baulichen Besonderheit, z.B. eine Sichtachse auf den Kirchturm oder eine Bergkuppe. Auf diese Weise bezieht man die Umgebung in das Gartenkonzept mit ein und borgt sich gewissermaßen einen Teil der Landschaft, wie es die Japaner in ihren Gärten tun. Durch eine geschickte Pflanzenauswahl können Blühdauer und Pflegeaufwand individuell beeinflußt werden.