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U m w e l t b e r i c h t e

 

Umweltberichte zu F-Plänen und B-Plänen

Die Bauleitpläne sollen u.a. dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Gemäß § 2 (4) BauGB sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen die Belange des Umweltschutzes, insbesondere die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen, im Rahmen einer Umweltprüfung zu ermitteln und in einem Umweltbericht zu beschreiben und zu bewerten. Die Ergebnisse der Umweltprüfung sind im Aufstellungsverfahren des Bauleitplans neben den anderen Belangen transparent darzustellen. Der Umweltbericht bildet dabei einen gesondeten Teil der Begründung.

Wesentliche Inhalte sind die Kurzdarstellung der wichtigsten Aspekte des Bauleitplans mit Angaben zu Standort, Art und Umfang und Bedarf an Grund und Boden unter Zugrundelegung der entsprechenden Fachgesetze und -pläne. Eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Umweltzustands dient als Grundlage für die Erstellung einer Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung und Nichtdurchführung der Planung. Desweiteren sind Maßnahmen darzulegen, wie ein Eingriff vermieden oder verringert werden kann, bzw. wie die nachteiligen Auswirkungen ausgeglichen werden können. Falls möglich sind darüber hinais alternative Planungsmöglichkeiten im Geltungsbereich des Bauleitplans aufzuzeigen. Der Umweltbericht zum Bebauungsplan trifft in der Regel wesentlich konkretere und detailliertere Aussagen als der Umweltbericht zum Flächennutzungsplan. Dies begründet sich in der Systematik der Bauleitplanung, wonach der FNP einen vorbereitenden Charakter besitzt, während der B-Plan parzellenscharf und für jedermann rechtsverbindlich ist.