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V e r k e h r s s i c h e r h e i t

 

Ausgleichsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit

Ca. 25 Meter hohe italienische Säulenpappeln standen zuvor an dieser Stelle. Aufgrund ihres schnellen Wachstums und der vergleichsweise kurzen Lebensdauer sind solche Bäume mitunter extrem windbruchgefährdet. Hinzu kamen in diesem Fall ungünstige Untergrundverhältnisse und Bodenverdichtungen, die die Bäume zusätzlich schwächten. Die Folge davon waren Wuchsanomalien und frühzeitige Vergreisung. Für den Betreiber eines Baumarktes ergab sich hieraus ein dringender Handlungsbedarf zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit für seine Kunden und die Nachbarn. Die zuständige Kommune verfügt über eine Baumschutzsatzung, welche das Fällen solch großer Bäume nur ausnahmsweise in begründeten Fällen vorsieht. Für die Fällung mußte gemäß der Satzung ein adäquater Ausgleich geschaffen werden. Auf der Grundlage einer Baumuntersuchung wurde daraufhin ein Konzept ausgearbeitet, welches Art und Umfang der Ausgleichsmaßnahme festlegte. Darin eingeflossen sind u.a. der Grad der Schädigung der Bestandsbäume und die theoretisch verbleibende Lebenserwartung. Bei der Neupflanzung wurde erst einmal eine Bodenverbesserung (Baumgrubenbauweise 1 - Pflanzgrube nicht überbaut) gem. FLL-Richtlinien durchgeführt. Entsprechend der Liste des GALK-Arbeitskreises Stadtbäume wurden nur solche Gehölze ausgewählt, die für innerstädische Standorte besonders geeignet sind. Entlang der Straße platzierte man Bäume I. Ordnung, während die Böschung mit einheimischen Sträuchern bepflanzt wurde. Somit konnten die städtischen Auflagen erfüllt werden. Durch die Attraktivierung ihres Wohnumfeldes fand die Maßnahme auch bei den Anwohnern breiten Anklang.